Doktorand/-in - PFAS-Transfer aus Boden und Futtermitteln in Milch und Fleisch von Wiederkäuern
Agroscope
Diesen Beitrag können Sie leisten
- Planung und Durchführung von Feldprobenahmen, einschliesslich Probenvorbereitung und Laborunterstützung
- Datenmanagement sowie statistische Auswertung und Interpretation
- Untersuchung biotischer und abiotischer Determinanten des Transfers von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) vom Boden in Pflanzen
- Modellierung des PFAS-Transfers von Boden und Futter in Fleisch und Milch
- Kommunikation und Veröffentlichung der Ergebnisse in wissenschaftlichen Fachzeitschriften sowie wissenschaftliche Berichterstattung für Fördereinrichtungen und Interessengruppen
- Projektmanagement und Zusammenarbeit innerhalb eines internationalen Konsortiums
Das macht Sie einzigartig
- Master- oder gleichwertiger Abschluss in Agrarwissenschaften, Umweltwissenschaften, Umweltchemie, Biologie oder einer verwandten Disziplin
- Ausgeprägtes Interesse an nachhaltigen Produktionssystemen für Wiederkäuer und an Schadstoffen in der Landwirtschaft
- Erfahrung in der Durchführung von Feldversuchen, der statistischen Datenanalyse und dem wissenschaftlichen Schreiben
- Fähigkeit zu selbständigem Arbeiten und der Zusammenarbeit in einem multidisziplinären und internationalen Forschungsteam
- Ausgeprägte organisatorische und kommunikative Fähigkeiten
- Sehr gute Kenntnisse zweier Amtssprachen und Englisch in Wort und Schrift
Auf den Punkt gebracht
Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS), oft als „Ewigkeitschemikalien“ bezeichnet, sind in der Umwelt sehr mobil und reichern sich in Tieren und Menschen an, was weltweit grosse Herausforderungen für Umwelt und Gesundheit mit sich bringt. In der Schweiz sorgt die jüngste Entdeckung von PFAS-Verunreinigungen in landwirtschaftlichen Flächen sowie in Fleisch und Milch von Wiederkäuern derzeit für grosse öffentliche Aufmerksamkeit. Diese Doktorandenstelle ist Teil des SURFAS-Projekts „Untersuchung der Hintergrundkonzentrationen von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) in Futtermitteln in der Schweiz: Ein Fokus auf Grasland und die Determinanten der Boden-Pflanzen-Transferfaktoren“. Sie verfügen über einen Hintergrund in Agrar-, Pflanzen-, Boden- oder Umweltwissenschaften, Biologie, Umweltchemie oder einem verwandten interdisziplinären Fachgebiet. Sie interessieren sich für angewandte Forschung und möchten zur Verbesserung der Lebensmittelsicherheit tierischer Produkte beitragen. Sie fühlen sich mit ganzheitlichen Ansätzen an der Schnittstelle verschiedener Disziplinen wohl. Sie verfügen über Erfahrung in der Feldprobenahme, Datenverarbeitung, Modellierung sowie im wissenschaftlichen Schreiben und möchten diese Kompetenzen weiterentwickeln. Ihrer Arbeit umfasst eine schweizweite Probenahmekampagne von Futterpflanzen und Böden, die Analyse des PFAS-Transfers vom Boden in Futterpflanzen sowie die Modellierung des Verbleibs dieser Schadstoffe in Wiederkäuern.
SURFAS wird vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) finanziert und im Rahmen eines starken internationalen Forschungsnetzwerks durchgeführt, das Agroscope, die Empa (Dübendorf, Schweiz) und das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR, Berlin) umfasst und Ihnen ein einzigartiges interdisziplinäres und anwendungsorientiertes Forschungsumfeld bietet.
Fragen zur Stelle
Elisa Manzocchi Wissenschaftliche Mitarbeiterin+41 58 46 51675
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Fragen zur Bewerbung
Raphaël Brandt +41 58 46 37782Nachricht senden
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+41 58 46 51675
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Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS), oft als „Ewigkeitschemikalien“ bezeichnet, sind in der Umwelt sehr mobil und reichern sich in Tieren und Menschen an, was weltweit grosse Herausforderungen für Umwelt und Gesundheit mit sich bringt. In der Schweiz sorgt die jüngste Entdeckung von PFAS-Verunreinigungen in landwirtschaftlichen Flächen sowie in Fleisch und Milch von Wiederkäuern derzeit für grosse öffentliche Aufmerksamkeit. Diese Doktorandenstelle ist Teil des SURFAS-Projekts „Untersuchung der Hintergrundkonzentrationen von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) in Futtermitteln in der Schweiz: Ein Fokus auf Grasland und die Determinanten der Boden-Pflanzen-Transferfaktoren“. Sie verfügen über einen Hintergrund in Agrar-, Pflanzen-, Boden- oder Umweltwissenschaften, Biologie, Umweltchemie oder einem verwandten interdisziplinären Fachgebiet. Sie interessieren sich für angewandte Forschung und möchten zur Verbesserung der Lebensmittelsicherheit tierischer Produkte beitragen. Sie fühlen sich mit ganzheitlichen Ansätzen an der Schnittstelle verschiedener Disziplinen wohl. Sie verfügen über Erfahrung in der Feldprobenahme, Datenverarbeitung, Modellierung sowie im wissenschaftlichen Schreiben und möchten diese Kompetenzen weiterentwickeln. Ihrer Arbeit umfasst eine schweizweite Probenahmekampagne von Futterpflanzen und Böden, die Analyse des PFAS-Transfers vom Boden in Futterpflanzen sowie die Modellierung des Verbleibs dieser Schadstoffe in Wiederkäuern.
SURFAS wird vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) finanziert und im Rahmen eines starken internationalen Forschungsnetzwerks durchgeführt, das Agroscope, die Empa (Dübendorf, Schweiz) und das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR, Berlin) umfasst und Ihnen ein einzigartiges interdisziplinäres und anwendungsorientiertes Forschungsumfeld bietet.
Gutes Essen, gesunde Umwelt
Agroscope ist das Kompetenzzentrum des Bundes für die Forschung in der Land- und Ernährungswirtschaft. Die Forschenden üben ihre Tätigkeiten an verschiedenen Standorten in der Schweiz aus. Hauptsitz ist Bern-Liebefeld (ab 2026: Posieux FR). Angesiedelt ist Agroscope beim Eidg. Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF.
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#F7B4B8Arbeiten für die SchweizWir setzen uns für das Erfolgsmodell Schweiz ein und arbeiten zum Wohl der Bevölkerung.
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#B8E1D8Gelebte VielfaltDank Chancengleichheit entfalten wir unsere Kompetenzen und bringen unterschiedliche Perspektiven ein.
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#FFF0BBGesund am ArbeitsplatzWir unterstützen und beraten unsere Mitarbeitenden im Bereich der physischen und psychischen Gesundheit.
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Die Forschungsgruppe Wiederkäuerernährung und -emissionen ist an den Standorten Posieux und Tänikon tätig. Sie beschäftigt sich mit der Physiologie, Ernährung und Haltung von Wiederkäuern in raufutterbetonten Fütterungssystemen. Ziel ist es, die Nährstoffeffizienz nachhaltig zu verbessern, Emissionen aus der Rinderhaltung zu vermindern, ernährungsbedingte Produktionskrankheiten zu reduzieren und die hohe Qualität der Produkte zu erhalten.